Donnerstag, 29. Oktober 2009

Rückflug

Eiliges Frühstück im Hotel und dann ab zum Flughafen. Stefan wollte heute ganz auf Nummer sicher gehen. Dabei haben wir doch mittlerweile gelernt, die Züge fahren schnell und pünktlich, AirAsia ist preiswert aber bisher immer verspätet. So hatten wir also genug Zeit den Flughafen zu genießen. Riesengroß, super modern, fast schon futuristisch! AirAsia kam zu spät. Der Grund dürfte aber die einsetzende Regenzeit sein. Ein schwerer Regensturm lag über dem Flughafen. Das hatten wir doch in den letzen Tagen gar nicht gesehen, zumindest, wenn wir mal an der frischen Luft und nicht im U-Bahnschacht oder einer Mall waren.
So verzögerte sich der Abflug nicht nur bei uns. Habt ihr schon mal Flugzeuge an der Startbahn Schlange stehen sehen? Ein seltsamer Anblick!
Das war also Singapur. Irgendwie hatten wir das Gefühl die Stadt im Gegensatz zu Kuala Lumpur noch nicht erobert zu haben. Vielleicht lag das aber nur daran, dass wir Dank der schnellen U-Bahn nur durch den Keller der Metropole gebraust sind, in Kuala Lumpur nur manchmal. Auf Wiedersehen Singapur!?
Regenzeit auch in Kuala Lumpur. In diesem Teil Asiens fängt sie planmäßig später an, während sie in Phnom Penh bereits zu Ende ist. Das Rollfeld steht auch hier voll Wasser und wir können nicht aus dem Flugzeug. Schweres Gewitter, vor allem aber fehlende Regenschirme hindern uns daran. Eifrige Leser unserer Zeilen wissen bereits, dass AirAsia einen eigenen großen LowCost-Terminal in Kuala Lumpur gebaut hat. Da fährt nur eine kleine Gangway an die Maschine und den Rest läuft man an der frischen Luft unter Dächern, bis dahin bei Regen mit schicken AirAsia-Regenschirmen, die in großen Mengen herangekarrt werden. Was man sich alles einfallen lässt, um Geld zu sparen. Obwohl wir gleich weiterfliegen wollten, mussten wir nach Malaysia wieder einreisen. Schuld daran ist vermutlich die "Schweinegrippe", denn alle ankommnden Passagiere werden durch den Gesundheitscheck geschleust. Auch unseren Rucksack sollten wir wieder neu aufgeben, nicht ohne ihn selbst von Hand durch einen riesigen Röntgenapparat zum Sicherheitscheck durchgeschoben zu haben. LowCost! Warum sie uns nicht gleich noch selbst den Monitor auswerten lassen? Alles kostet Zeit, aber die haben wir, da die Maschine nach Phnom Penh eineinhalb Stunden Verspätung hat, so landeteten wir im Sonnenuntergang.
Phnom Penh hat uns wieder!

Keine Kommentare: