Doch keine Sorge, diese Art von Erkältung, die Marie erwischt hat, ist absolut nichts beängstigendes und Katrin meinte, dass bekommt man hier so alle 3 Monate. Das war dann also Nummer 1. Wie auch in Deutschland liegt man 3-4 Tage mit Fieber danieder und dann muss man noch den Husten und den Schnupfen auskurieren. Also ins Bett und absolute Ruhe. Ruhe? Neben den ständigen Straßengeräuschen, die wir aber nun schon gut weg blenden können, gibt es ab heute etwas Neues - es findet in der Nachbarschaft ein Fest statt.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Krank
"Das kann doch nicht sein, dass man bei diesem Wetter krank wird." stellte Marie unglücklich fest. Husten, Schnupfen, Halsweh und dann auch noch Fieber. Das scheint wohl der Grund für die unzähligen Apotheken zu sein. Auch der Erkältungsvirus fühlt sich in den Tropen heimisch. Wir erwarben Lutschtabletten gegen die Halsschmerzen, die mir prima helfen (mittlerweile kratzt es nämlich auch in meinem Hals), die unserer kranken Tochter jedoch nicht zusagen. Da das Fieberthermometer, das uns schon seid der Geburt der Kinder begleitet nun seinen Dienst versagt hat, erwarben wir genauso unkompliziert ein neues, nur um immer wieder festzustellen, dass das Fieber je nach Tageszeit steigt und fällt. Sensibilisiert, treffen wir nun häufiger auf Leute, die genauso erkrankt sind. Auch hier ist das Wetter schuld. Ein Temperatursturz von 39°C auf 29°C ist eben auch eine Differenz von 10K. Und in Maries Klasse sind ebenfalls etliche Kinder erkrankt. Welche Möglichkeiten hat man eigentlich in so einem Entwicklungsland wie Kambodscha, wenn man erkrankt? Solange es sich um sichtbare, bekannte Symptome handelt, wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit, kann man diverse kleine Mittelchen in den vielen Apotheken käuflich erwerben. Für alles andere gibt es Kliniken, wie die SOS-Klinik, die laut Katrin ganz schnell mit Antibiotika dabei ist, überdurchschnittlich teuer und nur wenige Straßen von uns entfernt liegt. Alternativ könnte man auch in die Nagaklinik gehen, die Klinik, mit der auch Maries Schule den Vertrag gemacht hat. Für den absoluten Ernstfall geht es immer nach Bangkok und da hat uns die Nachbarschaft bereits einen Flyer vom "Somary Raffles Medical Center" in die Hand gedrückt mit Wegbeschreibung für den Tuk-Tuk-Fahrer. Die sind für medizinische Beratung und Evakuierung zuständig. Bangkok hat eine ausgezeichnete medizinische Versorgung, die sich locker mit unserer westlichen messen kann. Natürlich haben wir auch eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen.
Doch keine Sorge, diese Art von Erkältung, die Marie erwischt hat, ist absolut nichts beängstigendes und Katrin meinte, dass bekommt man hier so alle 3 Monate. Das war dann also Nummer 1. Wie auch in Deutschland liegt man 3-4 Tage mit Fieber danieder und dann muss man noch den Husten und den Schnupfen auskurieren. Also ins Bett und absolute Ruhe. Ruhe? Neben den ständigen Straßengeräuschen, die wir aber nun schon gut weg blenden können, gibt es ab heute etwas Neues - es findet in der Nachbarschaft ein Fest statt.
Dazu sind unten auf der Straße die üblichen Straßenzelte aufgebaut worden, wie bei der Beerdigung. Die Farben sind allerdings nicht schwarz-weiß, sondern blau-rot-gold. Die "Khmer-Lifeband" spielt nun schon den halben Tag... Gute Besserung!
Doch keine Sorge, diese Art von Erkältung, die Marie erwischt hat, ist absolut nichts beängstigendes und Katrin meinte, dass bekommt man hier so alle 3 Monate. Das war dann also Nummer 1. Wie auch in Deutschland liegt man 3-4 Tage mit Fieber danieder und dann muss man noch den Husten und den Schnupfen auskurieren. Also ins Bett und absolute Ruhe. Ruhe? Neben den ständigen Straßengeräuschen, die wir aber nun schon gut weg blenden können, gibt es ab heute etwas Neues - es findet in der Nachbarschaft ein Fest statt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen