Der Merdeka Square, Platz der Unabhängigkeit, mit dem Sultan Abdul Samad Gebäude und der mit 100m wohl höchsten Fahnenstange der Welt war wunderschön und ließ einen von 1001 Nacht und Kricket spielenden Engländern träumen.
Im sauberen und gepflegten Central Market bewunderten wir das Kunsthandwerk. Auch hier wieder ein bunter Mix. Chinesische Kramläden, in denen man bis hin zu Mao-Abbildungen alles haben kann. Holzschnitzereien, Batikkunst nebst Workshop und Silberschmuck bis die Augen weh tun.
Der Sri Maha Mariaman Tempel lud zum eintauchten in die indische Welt ein. Schuhe ausziehen und erstmal verschnaufen. Sehr imposant ist das 22m hohe Eingangstor dieses hinduistischen Tempels mit seinen vielen bunten Figuren. Hier beobachteten wir religiöse Waschungen einer hinduistischen Gottheit begleitet von einer traditionellen Kapelle.
Wir durchquerten Chinatown mit dem Ziel Little India. Eines der vielen Food Stores saugte uns auf, aber der Roti mit Fischcurry waren nicht ganz das, was wir wollten. Ein Fehlversuch, der auf Kommunikationsschwierigkeiten zurück zuführen war.
Der Höhepunkt des Tages sollte uns wirklich ganz hoch hinaus führen, in den KL Tower, dem 4. größten Fernsehturm der Welt. Wir nahmen den unkonventionellen Weg durch den Stadtwald Bukit Nanas. Dieser führte uns völlig einsam durch einen der ältesten Regenwaldgebiete des Landes mit Hinweisschildern, die vor Schlangen, Tausendfüßlern, Skorpionen und Hornissen warnten. Wir betraten en Regenwld auf "eigene Gefahr". Nur gut, dass es hier keine Tieger und Elefanten gibt. Während wir unzählige Treppen erklommen, lernten wir die verschiedenen Baumarten kennen. Schlange und Ko ließen sich nicht blicken.
Eine Hängebrückenkonstuktion brachte uns direkt zum Fuß des 421m hohen KL Tower. Und hier wird dem Touristen so einiges geboten. Neben Ponyreiten und einer kleinen Tierschau (ich wusste gar nicht, dass es hier so viele verschiedene Schlangenarten gibt) kann man sich an ein Drahtseil hängen und gut 500m weit schweben oder gleich oben vom Turm aus mit einem Paraglider in die Tiefe sausen. Eine nette junge Dame führte uns in die Welt der asiatischen Bienen ein. Neben verschiedenen Honigbienen lebt hier auch die wirklich beeindruckend große Gigant Bee, die völlig ungefährlich ist, da sie keinen Stachel besitzt.
Vom Observation Deck hatten wir eine fantastische Aussicht. Ganz Kuala Lumpur lag uns zu Füßen und wir konnten betrachten, was wir mit selbigen schon alles erlaufen haben, natürlich mit dem für asiatische Großstädte typischen Smog.Das schmale hohe Gebäude in der Mitte ist unser Hotel.
Bei einem indischen Tee in unserem Lieblingsfood Store ließen wir den Tag ausklingen.
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