Als Toby von seinem Projekt in Siem Reap am Freitagabend ankam, ereilte ihn die Nachricht, dass sein kambodschanischer „Vater“ verstorben ist. Natürlich sind wir alle traurig, obwohl er sein Ableben angekündigt hatte. Das Ereignis bestimmt nun natürlich den Alltag. Toby kümmert sich viel um seine kambodschanische Familie. Kinderbetreuung für Theo ist teilweise unsere Aufgabe, da das Hausmädchen für die Feierlichkeiten gebraucht wird. Jedoch macht uns das dieser süße und unglaublich aufgeweckte kleine Kerl sehr leicht. Trotz alledem haben wir das Wochenende zusammen verbracht. Neben Tennisspielen und Tanzen im Olympiastadion, unternahmen wir eine Reise mit einem Luxus-Tuk-Tuk zu der ländlichen Seite Phnom Penhs. Besuch eines neueren Tempels und viel Kontakt zu den Einheimischen machten den Sonntag zu einem Ereignis. Und wir lernten eine Menge über Kokusnüsse, deren Milch wir uns schmecken ließen. Am Abend erlebten wir eine ungewöhnlich lange Stromsperre, während der wir dann beim Kerzenschein unser mitgebrachtes Abendbrot genossen. Am Montag haben wir, mit Maßband und einigen anderen Utensilien, eine Fahrradtour zu unserer neuen Wohnung gemacht. Der untere Teil des Hauses ist völlig verändert. Tische sind aufgebaut, alles mit Girlanden (schwarz-weiß) geschmückt und in Form riesiger Zelte zusammengefügt, die Örtlichkeiten für die Trauerfeier, die mehrere Tage dauert. Hier wohnt auch Tobys kambodschanische Familie. Da wir mit den Gebräuchen derartiger Veranstaltungen völlig unvertraut sind, schleichen wir uns vorbei in unsere Wohnung um Pläne zu schmieden, auszumessen, …
Danach fuhren wir in die „Rattan-Straße“. Hier verglichen wir die Möbel der Handwerker, feilschten schon mal probeweise und erwarben unser erstes eigenes Stück neue Wohnung, einen Wäschekorb.
Dienstag, 4. August 2009
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1 Kommentar:
Katrin wird glücklich sein, daß Ihr da seid und helfen könnt, und Theo freut sich sicherlich, das soo viele mit ihm spielen.
Mutti-Omi
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