Sonntag, 16. August 2009
Rabbit Island
Die Woche Kep plätscherte so dahin, vormiitags im Golf von Thailand, nachmittags im Pool der Kep Lodge mit dem Blick auf dieses phantastische Meer. Nachdem alle Mitarbeiter der Heinrich Böll Stiftung Phnom Penh eingetroffen waren, unternahmen wir einen gemeinsamen Ausflug nach Rabbit Island. Diese Entscheidung ist nicht leicht gefallen, denn viele der Kollegen von Katrin können nicht oder nur sehr unsicher schwimmen. Zur Beruhigung verteilten wir die Schwimmer und Nichtschwimmer gleichmäßig auf die zwei Holzboote mit dem schon bekannten schwenkbaren Motor, Schwimmwesten für die Nichtschwimmer. Die Überfahrt erfolgte bei ruhiger See. Der Blick vom Boot aus auf Rabbit Island war traumhaft. Strand mit Palmen und im Hintergrund der Regenwald. Pünktlich zum Lunch kamen wir an. Das georderte Hühnchen kam so frisch auf den Teller, dass es beim Fluchtversuch nochmal eine Runde über unsere Köpfe drehte, bevor der Hund seinen Auftrag erfolgreich erfüllte es zu fangen. In diesem Moment waren wir froh, uns für vegetarisches Essen entschieden zu haben. Die Kokosnüsse wurden von Katrins Kollegen fachgerecht geöffnet und zelegt. Nachdem wir gemeinsam mit Katrin und Theo das klare, warme und flache Wasser angetested hatten, kamen nach und nach alle Mitarbeiter von Katrins Büro ins Meer. Dabei war es gerade für die Mädels sehr schwierig, denn die hiesige Bademode versteckt mehr als sie zeigt. Unter zu Hilfenahme von Schals und Tüchern, oder auch den kompletten Anziehsachen ging schließlich fast jeder Baden. Für die Unsicheren holte man die Rettungswesten aus den Booten. Alle kämpften beim abschließenden Ballspiel in dem für sie so ungewohnten Element. Zum Aufbruch musste gedrängt werden. Wind kam auf, der Sonnenuntergang nahte. Die Rückfahrt verlief nicht ganz so lustig. Einige Khmermänner standen zuerst noch auf den nun sehr wackeligen Booten, suchten schnell aber den "Schutz" einer Sitzgelegenheit auf. Die Wellen wurden teilweise höher als die Boote. Alle waren froh ohne Zwischenfälle wieder anlanden zu können.
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