Freitag, 7. August 2009
Natürlich sind wir, als Teil der Familie zu den Trauerfeierlichkeiten eingeladen. Entsprechende Kleidung ist ein Muss. So fahren wir mit unseren Fahrrädern schnell auf den Russian-Market um uns die nötigen Utensilien zu besorgen. Zwei weiße Blusen, ein weißes Hemd (15$) und eine schicke schwarze Hose (14$)für Marie sind nach einer guten Stunde gefunden und gekauft. Zusammen mit Tobi ging es dann zum Essen in die Trauerpavilions. Bestimmt 20m sind abgesperrt, schwarz-weiß geschmückt und mit Tischen und Stühlen voll gestellt. Das bedeutet für 3 oder 4 Ladenbesitzer, dass sie für die Zeit der Trauerfeier ihre Läden nicht öffnen können. Im Gemäldeladen einer der Töchter liegt der Tote und stehen viel Bilder von ihm. Die Familie, aber auch alle Nachbarn nehmen Abschied. Für uns hieß das; reichhaltiges kambodschanisches Essen, Kennenlernen neuer Mitglieder der Familie, ... ist für alle spannend. Nicht einmal Katrin kennt alle, manche kamen aus anderen Teilen der Welt. Das war auch einer der Gründe, für die ungewöhnliche Dauer der Trauerfeierlichkeiten von 4 Tagen. Am Mittwoch war schließlich die Einäscherung. Da wir Theo beaufsichtigten, haben wir nicht daran teilgenommen. Katrin und Toby erhielten spezielle Kleidung, die von derganzen Familie getragen wurde (hellblaue Bluse mit weißer Schärpe, schwarzer Rock und weiße Flip Flops). Es gab eine Prozession zum Tempel und viele Reden. Den Abschluss bildete eine Art Feuerwerk.
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