Nun ist es soweit, die Schule beginnt. Pünktlich um 7.30 Uhr stand Panah vor der Tür, denn Marie hat ein eigenes Tuk-Tuk, dass sie jeden Tag zur Schule bringt.
Wir erhielten eine blaue Karte mit ihrem Foto. Später stellte sich heraus, dass dies unsere Abholkarte ist. Marie wird uns nur übergeben, wenn wir diese Karte vorzeigen können.
Dann ging alles ganz schnell. Jemand aus dem Sekretariat nahm sie mit, um sie zu ihrer Klasse zu bringen und weg war sie. Wir konnten noch nicht einmal richtig tschüss sagen. Um 12.00 Uhr endet der Schulvormittag. Montags ist dann ganz Schluss an anderen Tagen geht es um 14.00 Uhr weiter.
Minuten vor 12.00 Uhr standen wir im Pulk mit den anderen Eltern vor dem Ausgang. Um uns herum Verkehrschaos, da alle mit ihren dicken großen Nobelgeländewagen parken wollten um entweder auch ihre Kinder abzuholen oder einen kleinen Topf Mittagessen vobei zu bringen. Dieser wird übrigens am Ausgang abgegeben, denn niemand darf die Schule betreten.
Marie jedenfalls erschien nicht und so gingen wir zum Sekretariat. Dort wartete sie bereits und das mit guten Neuigkeiten. Die Klasse ist ok und sie hatte bereits 2 Freundinnen (Koreanerinnen) gefunden. Doch die Freude sollte nicht lange anhalten, denn im nächsten Atemzug erfuhren wir, dass man Marie versehentlich in die falsche Klasse (7a) gebracht hatte und sie ab Dienstag die Parallelklasse (7b) besuchen muss. Immer diese Hürden! Natürlich wollten wir das Marie nicht zumuten. Sie war auch richtig sauer und so entschieden wir am nächsten Morgen nochmal zu kämpfen. Um es kurz zu machen, der Klassenlehrer der 7a Mr. Cowan verstand uns gut und hätte sie auch gern behalten, auch die Chefin des Sekretariats hatte Verständnis und versprach beim Schulleiter vorzusprechen. Ihr blieb am Ende einen Gnadenfrist von 2 Unterrichtsstunden, dann kam der Wechsel. Und nun hat sie Freundinnen in beiden Klassen. Der Dienstag war ihr längster Schultag, bis 17.30 Uhr. Letzte Stunde Sport im Einheitsdress der British International School of Phnom Penh. Fazit des Tages von Marie: "Mir kam der Tag gar nicht so lang vor"
Dienstag, 18. August 2009
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