Sonntag, 4. April 2010

Ostersonntag in Phnom Penh

Das Ostern ein christlicher Brauch ist und damit in Asien nicht den Stellenwert hat, war uns klar. Interessant hingegen, dass für uns so selbstverständliche Traditionen, wie das Ostereiersuchen, ein eher deutscher Brauch ist. Da stellt man sich dann schon mal die Frage, warum wir unsere Ostereier eigentlich suchen? Im allwissenden Internet wird diese Tradition auf Goethe zurück geführt. Das würde zumindest erklären, warum es ein typisch deutscher Brauch ist.
Die kleine deutsche Gemeinschaft mit kleinen Kindern und alle ihre Freunde hier in Phnom Penh wollen heute eine Osterparty feiern. Um 16.00 Uhr begaben wir uns mit Katrin und Theo, leckerem selbstgemachten Kartoffelsalat und Buletten und unseren tollen Ostereiern zum Embassy Place. Hier in dieser Appartementanlage mit Swimmingpool und Grillplatz trafen wir uns. Nach einem Sonntagskaffee im kleinen Kreis, wurde für die Kleinen versteckt. Während sich manche Kinder mit einem gefundenen Ei zufrieden gaben, sich ans öffnen und essen machten, sammelte Theo, nachdem er den Vorgang begriffen hatte, alle versteckten Eier ein. Gegen 18.00 Uhr kamen dann die restlichen Gäste. Es gab interessante Gespräche und Leckeres vom Grill. Auch die Kinder waren glücklich, gabe es doch einen schönen Pool. Für die größeren Kinder versteckte Marie, gemeinsam mit einem anderen älteren Jungen, dann nocheinmal ein paar Kleinigkeiten, die dann mit Taschenlampen gesucht wurden. Die Verstecke waren zum Teil so gut, dass sich einige damit den ganzen Abend beschäftigten.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Alle Feierlichkeiten sind überstanden. Morgen geht es mit Francesca Richtung Dresden, Kultur und Natur erleben. Auch ihr hattet also ein schönes Osterfest. Zwiebelschalen und Teeblätter sind ebenso Naturfarben zum Eierfärben.
Ostereiersuchen war auch für Francesca neu. Liebe Grüße aus Niemegk, Marlis