Auch das kann hier völlig unkompliziert sein. Alle Waren des täglichen Bedarfs erhält man in den großen Supermärkten, die hier "Pencel" oder "Lucky" heißen. dann gibt es noch kleinere Supermärkte mehr für Lebensmittel wie "Bayon" oder "Tai Hut" und die Mini Märkte, die meistens 24 Stunden offen haben. Insgesamt bekommt man alles was es auch in Europa gibt, nur nicht in der Vielfalt. Also nur eine Frischkäsesorte, 4-5 Sorten Yoghurt, Nudeln von nur einer Firma... Doch was aus Australien, Neuseeland, ... importiert werden muss, und das ist in den Supermärkten so ziemlich alles, ist auch teuer (z.B. 200g Butter=2$). Richtig preiswert hingegen kauft man auf den lokalen Märkten ein. Hier ist es sicher von Vorteil ein wenig die Landessprache zu beherrschen, aber nicht zwingend erfordelich. Unser Khmer wird stets mit Begeiterung aufgenommen. Der Preis wird zur Not in den Taschenrechner getippt und gezeigt. Will man einen anderen Preis aushandeln, tippt man einfach seine Preisvorstellung ein. Wir konnten auch feststellen, dass es eine gute Idee ist zum Stammkunden zu werden. An unserem Obststand wird uns unsere Wassermelone stets persönlich ausgesucht und sie ist immer zuckersüß, frisch und aus Kambodscha (3500 Riel).
Bei einm dieser Einkaufstouren stellten wir fest, das Steffies Rad zu wenig Luft hat. Luftaufpunpen lassen kann man an jeder Ecke (500 Riel). Leider hat das Fahrrad die falschen Ventile. Hier fährt jeder mit Autoventilen. Für die in Europa gängigen einfachen Fahrradventile gibt es keine Luftpumpen. Da der hintere Mantel ohnehin brüchig ist, fahren wir in die "Fahrradstraße"
in der wir auch schon Stefans Rad gekauft haben. In einer der kleinen Werkstätten, die hauptsächlich damit beschäftigt sind, alte Fahrräder aufzubauen, ließen wir dann die Schläuche mit den falschen Ventilen und den Mantel wechseln (2 neue Schläuche + 1 neuer Mantel =8$).
Donnerstag, 20. August 2009
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1 Kommentar:
Kauft mal lieber bei aldi ein.
Gruß
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