Dienstag, 29. September 2009
Seeing Hands
Heute war sie mal wieder dran, die Massage. Eigentlich wollte ich mir eine pro Monat gönnen. Als erstes erhält man eine Hose und ein Oberteil. Beides erinnert mich immer an Krankenhaus, auch wenn die Sachen blau sind und das Oberteil rundum geschlossen ist. Bei dieser Art von Massage wird nicht die nackte Haut massiert. Wie der Name schon suggeriert, sind es Blinde, die diese Tätigkeit ausüben. Man kann dann noch wählen, ob mit Klimaanlage, 1 oder 2 Stunden und die Stärke. Ich entschied mich gegen die aircon, für eine Stunde und stark. Traditionell legt man sich auf eine Massageliege, Kopf nach unten. Schon seine ersten Handgriffe ließen meine alten Knochen knacken und ich fragte mich, was zum Teufel mich geritten hat "strong" zu wählen. Diese Art der Massage kommt eher einer Akkupressur gleich und sie sind absolut treffsicher. Die meisten Punkte bescherten mir eine Gänsehaut doch einige waren echt schmerzhaft. Der Masseur fängt am Kopf an, auch da wird ein Tuch benutzt, so dass keine direkt Berührung statt findet. Als nächstes gibt es ganz fiese Punkte im Schulterbereich. Dann sind die Arme bis zu den Fingerspitzen dran. Am Rücken hat er sich lange an meiner Wirbelsäule aufgehalten, um dann über den Po beide Beine bis zu den Zehenspitzen durchzukneten. Ich taumelte zwischen Gänsehaut, Genuss und Schmerz hin und her. Nach einer Stunde schwebte ich von der Liege. Jeder Muskel und Jeder Knochen saßen nun wieder an Ort und Stelle und nebenbei hat er noch alle Energiebahnen freigelegt.
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1 Kommentar:
Hallo Ihr Drei,
hatte endlich wieder Zeit bei Euch zu lesen.
So eine Massage wünsche ich mir auch. Vor allem nach all dem Stress letzte Woche, sollten meine Enregiebahnen frei geräumt werden.
Mein Gehirn leidet stellenweise unter Verstopfung.
Aber bald sind Ferien!
Ines und Andreas
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