Samstag, 12. September 2009

Regen und immer wieder Regen

...zum Glück für die Reisbauern, denn der Reis ist Nassreis und muss im Wasser stehen um wachsen zu können.
Allerdings sind Teile des Landes,vor allem der Süden um Kampot überflutet und einige Menschen bereits in den Fluten umgekommen. Den betroffenen Familien hat der Ministerpräsident, der persönlich die Region besuchte, 5Millionen Riel ca. 1250$ Unterstützung gegeben. (Wollen lieber nicht wissen wo das Geld herkommt)
Wir erhielten ebenfalls Unterstützung, allerdings von den Gards aus Maries Schule und das in Form eines Regenschirms. Binnen einer halben Stunde kam so viel Wasser vom Himmel herrunter, dass es über den Boardstein schwappte und der ist hier mindestens 30cm hoch. Mir war sogar das erstemal richtig kalt.
Jedes vorbeifahrende Auto schob eine Bugwelle vor sich her. Die armen Gards hatten alle Hände voll zu tun. Jedes ankommende Kind wurde unter Schirmen so trocken wie möglich in die Schule geleitet. Die Kleinen von der Grundschule gegenüber zum Teil über die geflutete Straße getragen. Unser armes Kind war wie wir unvorbereitet in den Regen geraten und pitschenass, als wir an der Schule ankamen. Nun haben wir vorgesorgt und uns farbenfröhliche Regencapes gekauft. Allerdings war ich bereits 15min nach dem Regen wieder trocken und bald war mir auch wieder warm.
Übrigens, seid ihr schon mal Fahrrad gefahren, im Wasser, das bis an die Naben reicht?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Liebe Steffie, erst heute komme ich endlich zum mailen. Eure Berichte sind sehr interessant und ich würde Dir gern persönlich mailen. Soll ich das auf dieser Seite tun? Herzliche Grüße aus dem kühlen Brück, Marlis