Montag, 11. Januar 2010
Tuol Sleng Museum
Um dieses Land zu verstehen, muss man unbedingt in das Tuol Sleng Museum gehen. Natürlich wollten wir Maximilian diese Erfahrung ermöglichen, nach dem wir diesen Ort mehrfach besucht haben. Samnang, unsere kambodschanische Freundin, die bereits für Mutti und Tante Renate eine brillante Reiseleiterin im Königspalast war, baten wir uns dabei zu begleiten. Sie ist 46 Jahre alt, hat das Regime überlebt und redet sehr offen über die Zeit der Roten Khmer. Zu unserer Überraschung erwartete sie uns mit ihrer Mutter und zwei Tanten, die das Museum nie gesehen hatten. Das heutige Museum war ursprünglich eine Oberschule bevor es von den Roten Khmer zu dem Konzentrationslager S-21 umfunktioniert wurde. Ca. 20.000 Männer und Frauen wurden hier inhaftiert, gefoltert und anschließend auf den Killing Fields 15km von der Stadt entfernt umgebracht. Überlebt haben nur der Fotograf des S-21, ein Maler und 5 weitere Männer. Das Museum ist allein schon ein sehr emotionaler Ort. Zusammen mit Samnang und ihren Verwandten war der Besuch sehr bewegend. Samnang erzählte und erklärte auf deutsch und khmer. Die Reaktion der Frauen war intensiv. Das berühmte Lächeln der Khmer, das auch in unsicheren Situationen überall im Land anzutreffen ist, erstarb fast völlig. Aufgeregt berührten sie die übrig gebliebenen Gegenstände und diskutierten über die Fotografien. Auf einem Gang kam uns einer der letzten drei noch lebenden ehemaligen Häftlinge entgegen. Samnang kannte ihn und machte uns mit ihm bekannt. Er erzählte seine Geschichte und zeigte uns seine Zelle. Samnang übersetzte. Für die Mutter und die Tanten war die Begegnung mit der eigenen grauenvollen Geschichte eine an die Grenzen gehende Erfahrung. Auch Samnang, die eigentlich ununterbrochen redet, viel es zunehmend schwer die Worte zu finden. Beim Abschied erhielten wir eine Einladung nach Battambang von ihrer Mutter. Wir drei sahen uns noch eine hochinteressante Fotoausstellung in einem der Obergeschosse an, in der Opfer und Täter mit Lebensgeschichte und der heutigen Meinung, sowie Bilder aus der Zeit der Roten Khmer und heute zu sehen waren.
Freitag, 8. Januar 2010
Die letzten Tage in Phnom Penh
Nun blieben nur noch 4 Tage, um Max ein wenig vom Leben und den Sehenswürdigkeiten Phnom Penhs zu zeigen. Den Central Market hatten wir schon in den Tagen vor Weihnachten aufgesucht und dabei den Baufortschritt bewundern können. Nebenbei wurde auch noch die Einkaufsliste abgearbeitet. Doch der Russian Markt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch weil dort die "vom LKW" gefallenen Markenklamotten zu einem Spottpreis verkauft werden. So konnten wir unser Kind für wenige Dollar (GAP-Hemden für je 5$, T-Shirt für 2$ und Nikeair Sportschuhe für 23,5$) gut einkleiden, bis er der Enge und der Gerüche entfloh.
Natürlich genoss er auch eine Massage bei den Seeing Hands. Glücklicherweise schärften wir ihm vorher ein, auf die Frage nach der Intensität "medium" anzugeben. Sie haben auch bei ihm die richtigen Punkte gefunden.
Da Max zur Zeit sehr daran interessiert ist sich sportlich zu betätigen, fuhren wir zum Sonnenuntergang ins Olympic Stadium.
Hier kann man jeder Sportart nachgehen. Toby spielt an diesem Ort regelmäßig Fußball und wir waren auch schon Tennis spielen. Doch das eigentlich Besondere sind die "Khmersportgruppen". Alle 6-10 Meter stehen 2 große Boxen, die immer eine andere Musik spielen und das ohrenbetäubend laut. Ein oder zwei "Vortänzer" mit Mikro führen ihre Gruppe von Sportbegeisterten jeden Alters und Geschlechts an. Es sieht allerdings für unsere europäischen Augen eher nach traditionellem Tanz aus, als nach gymnastischen Übungen. Max hat boshaft behauptet, dass sie mit den Bewegungen nur bezwecken die in der Abendstimmung heißhungrigen Moskitos fernzuhalten. Alle Teilnehmer zahlen eine kleine Summe, meist so 1000 Riel (20 cent) und damit finanzieren sich die "Trainer". Es ist ein unglaublicher Anblick und eine irre Atmosphäre. Man kann gar nicht lange zu sehen, ohne sich unwillkürlich mitzubewegen, natürlich nur um die Mücken zu verscheuchen ;)).
Den letzten Abend genossen wir gemeinsam mit unseren Deutch-Kanadiern im Romdeng. Das ist ein Restaurant, dass unter dem "Friends-Logo" zu Ausbildungszwecken errichtet wurde. Friends ist eine nonprofit Organisation, die sich um die Straßenkinder kümmert. Neben gastronomischen Berufen, werden die Kinder auch zu kosmetischen Berufen ausgebildet. Es gibt auch einen Laden, wo diverse ausgefallene Handarbeiten angeboten werden, wobei jedes Stück ein Unikat ist. Das Friends ist so berühmt und erfolgreich, dass wir im Stammlokal bei uns um die Ecke keinen Platz bekommen konnten. So bot man uns an, uns ins Romdeng zu fahren. Eine fantastische Atmosphäre, die sich uns in dem Garten einer chicen Villa bot. Einzige Schwierigkeit, die Menüauswahl. Obwohl das Friends für seine Küche gelobt wird und ihr veröffentlichtes Kochbuch "Waterlilly" gerade ausgezeichnet wurde, sind Taranteln und rote Ameisen eben nicht jedermanns Sache. Obwohl, an unserem Nachbartisch, freiwillige Helfer bei Habitat for Humanity, alle, wirklich alle und das waren alte und junge Menschen, Tarantel probierten.
Wir konnten glücklicherweise auf weniger exotisches zurück greifen, das allerdings Toby und Max die Tränen in die Augen trieb, so scharf war es oder war es doch der Abschiedsschmerz?
Natürlich genoss er auch eine Massage bei den Seeing Hands. Glücklicherweise schärften wir ihm vorher ein, auf die Frage nach der Intensität "medium" anzugeben. Sie haben auch bei ihm die richtigen Punkte gefunden.
Da Max zur Zeit sehr daran interessiert ist sich sportlich zu betätigen, fuhren wir zum Sonnenuntergang ins Olympic Stadium.
Den letzten Abend genossen wir gemeinsam mit unseren Deutch-Kanadiern im Romdeng. Das ist ein Restaurant, dass unter dem "Friends-Logo" zu Ausbildungszwecken errichtet wurde. Friends ist eine nonprofit Organisation, die sich um die Straßenkinder kümmert. Neben gastronomischen Berufen, werden die Kinder auch zu kosmetischen Berufen ausgebildet. Es gibt auch einen Laden, wo diverse ausgefallene Handarbeiten angeboten werden, wobei jedes Stück ein Unikat ist. Das Friends ist so berühmt und erfolgreich, dass wir im Stammlokal bei uns um die Ecke keinen Platz bekommen konnten. So bot man uns an, uns ins Romdeng zu fahren. Eine fantastische Atmosphäre, die sich uns in dem Garten einer chicen Villa bot. Einzige Schwierigkeit, die Menüauswahl. Obwohl das Friends für seine Küche gelobt wird und ihr veröffentlichtes Kochbuch "Waterlilly" gerade ausgezeichnet wurde, sind Taranteln und rote Ameisen eben nicht jedermanns Sache. Obwohl, an unserem Nachbartisch, freiwillige Helfer bei Habitat for Humanity, alle, wirklich alle und das waren alte und junge Menschen, Tarantel probierten.
Wir konnten glücklicherweise auf weniger exotisches zurück greifen, das allerdings Toby und Max die Tränen in die Augen trieb, so scharf war es oder war es doch der Abschiedsschmerz?
Donnerstag, 7. Januar 2010
Jahreswechsel
Silvester am Strand und man hört statt Wellen Weihnachtsmusik, denn die gehört hier ja mit dazu, oder aber Kambodschanische Karaokemusik mit mitsingenden Khmer. Wo ist das Alternativprogramm? Es kam in Form eines kleinen Flugblattes.
Ein Liedermacher aus London, Billy Page, versprach uns das richtige Ambiente für einen Jahreswechsel in den Tropen zu bieten.
Die Bar wurde von Briten mehr schlecht als recht betrieben. Mal kamen sie aus der Küche mit der Nachricht, dass leider kein Rind mehr da ist, dann wieder das Rind da ist, aber Schwein aus um uns schließlich beides zu servieren. Bestellungen wurden auch noch zu dem Zeitpunkt vergessen, als die Bar noch recht leer war. Zum späteren Zeitpunkt wartete man schon mal eine halbe Stunde auf ein Colawhisky. Dabei rannten die 2 Jungs ständig hin und her. Räumten das Mobiliar mal hierhin, mal dorthin. Dafür merkten wir schon beim Soundchek, dass unsere Entscheidung goldrichtig war. Der Blues des vergehenden Jahres. Nach dem Konzert kurz vor Jahreswechsel saßen wir an der Bar und erfuhren von dem Künstler, dass er 2 Jahre durch Deutschland getourt war, deutsches Essen liebt und recht gut deutsch sprach. Die Gesellschaft war überhaupt sehr deutschlastig, denn außer uns genossen auch noch ein Wiener, ein Oberösterreicher und eine Frau aus Stuttgart die warme Silvesternacht an der Bar.
Kurz vor 0:00 Uhr wanderten wir am Strand zurück zu unserem "Mien Mien", was sich im Nachhinein als ziemlich gute Entscheidung erwies. Den ganzen Abend wurden schon Raketen gezündet, doch nun entbrannten richtige kleine Kämpfe. Die Khmer sind in jeder Beziehung große Kinder.
Am Strand sitzend, das Feuerwerk genießend, sendeten wir ein Happy New Year hinaus in die Welt.
Das Frühstück in einer uns empfohlenen Strandbar ist eine Katastrophe. Und da sich die Sandflöhe tatsächlich auf Katrin eingeflogen zu haben schienen und Tobys Ohrenschmerzen, die durch das Tauchen entstanden waren (noch ein Grund mehr dieses Abenteuer wegzulassen), auch nicht besser wurden, reisten die 3 kurzentschlossen nach Phnom Penh ab.
Zum Mittag kamen dann unsere Vermieter mit ganz betretenen Gesichter und entschuldigten sich für die vielen Feiernden und versicherten uns, das der ganze Spuk am nächsten Tag vorbei sein würde.
Trotzdem ein Bilderbuchstrandtag mit einem Neujahrsspaziergang ganz eigener Qualität. Zum Nachmittag mieteten wir uns einen Katamaran und segelten in den Sonnenuntergang.
Das war schon der Abschied von der Küste, denn am nächsten Vormittag wollten wir wieder nach Phnom Penh.
Das TukTuk brachte uns pünktlich zum Busbahnhof und der Fahrer zeigte uns den richtigen Bus. Wie immer war am Bus nicht ersichtlich, wo er hinfuhr. Die Reisenden waren sehr gemischt, Jede Menge Weißnasen und ein großer Haufen junger Khmer, die sogar zwei Mopeds in den Bus luden. Dies sollte sich noch als sehr günstig herausstellen. Kurz vor dem Ortsausgang hielt der Bus an einem Hotel um die letzten Gäste mitzunehmen. Es stellte sich nun heraus, dass der Bus "überbucht" und nicht genug Sitzplätze vorhanden waren. Fleißige Blogleser werden wissen, dass eigentlich nun die Plastestühle hervorgezaubert werden, aber dieser Bus hatte keine. Nach einer kurzen Diskussion bat das Personal die jungen Khmer zusammen zu rutschen, 3 auf eine Bank mit zwei Sitzen, damit die Weißnasen einen Platz erhielten, hier natürlich jeder "seinen" Sitz. Kann man sich derartiges in Deutschland vorstellen? Nach 65km war die Bustour schon vorbei. Der Bus war doch tatsächlich mit einem leeren Tank losgefahren. Wir hielten ausgerechnet auf der sogenannten "Todesautobahn", eine breite zweispurige Straße, die das Land mit der Küste verbindet. Hier fahren sehr viele Containertrucks mit hoher Geschwindigkeit, die auch für nichts und niemanden verringert wird. Da auch die Landbevölkerung den tollen Weg mit Mopeds, Fahrrädern oder auch Landmaschinen verwendet kommt es zu vielen zum Teil tödlichen Unfällen, wenn nicht rechtzeitig beiseite"gesprungen" wird. Unser Busfahrer "sicherte" den Bus mit einem riesigen Ast, den er aus dem Straßengraben zog und einige Meter vor den Bus auf die Straße legte. Das wirkte wirklich gut auf die ankommenden Fahrzeuge. Ein Moped wurde ausgeladen und mit einem Kanister versehen auf die Suche nach Treibstoff geschickt. Die erfahrenen Reisenden nahmen es gelassen und deckten sich an einem der am Straßenrand stehenden Stände mit Wasser und Coladosen ein, die aber sofort ausverkauft waren. Max hatte einige Probleme diese Gelassenheit zu zeigen. Nach dem Betanken ging die Reise, diesmal ohne Anschieben des Busses(wir hatten in Laos schon andere Erfahrungen sammeln dürfen) weiter. Im Elefantengebirge, durch das die Straße führt, war auf einer Bergkuppe eine große Anzahl von heiligen Schreinen und Quellen anzutreffen. Unsere Khmermitfahrer sprangen hier sofort aus dem Bus um Räucherstäbchen anzuzünden und das kostbare Wasser zu trinken oder mitzunehmen. Der Bus hatte mittlerweile 2 Stunden Verspätung, aber das schien niemanden mehr zu stören. Nach dem eigentlichen bustypischen Essensstopp kamen wir nach Sonnenuntergang in Phnom Penh an. Hier hielten wir den Bus an einer uns günstigen Stelle an, wir es auch schon viele Mitfahrer vor uns getan hatten.
Ein Liedermacher aus London, Billy Page, versprach uns das richtige Ambiente für einen Jahreswechsel in den Tropen zu bieten.
Kurz vor 0:00 Uhr wanderten wir am Strand zurück zu unserem "Mien Mien", was sich im Nachhinein als ziemlich gute Entscheidung erwies. Den ganzen Abend wurden schon Raketen gezündet, doch nun entbrannten richtige kleine Kämpfe. Die Khmer sind in jeder Beziehung große Kinder.
Am Strand sitzend, das Feuerwerk genießend, sendeten wir ein Happy New Year hinaus in die Welt.
Allen ein gesundes 2010!!!
Neujahr begann mit dem gleichen Krach der feiernden Kambodschaner. Die sind einfach nicht totzukriegen. Plappern lustig miteinander und spielen Karten bis die Sonne hoch am Himmel steht. Zum Mittag kamen dann unsere Vermieter mit ganz betretenen Gesichter und entschuldigten sich für die vielen Feiernden und versicherten uns, das der ganze Spuk am nächsten Tag vorbei sein würde.
Das TukTuk brachte uns pünktlich zum Busbahnhof und der Fahrer zeigte uns den richtigen Bus. Wie immer war am Bus nicht ersichtlich, wo er hinfuhr. Die Reisenden waren sehr gemischt, Jede Menge Weißnasen und ein großer Haufen junger Khmer, die sogar zwei Mopeds in den Bus luden. Dies sollte sich noch als sehr günstig herausstellen. Kurz vor dem Ortsausgang hielt der Bus an einem Hotel um die letzten Gäste mitzunehmen. Es stellte sich nun heraus, dass der Bus "überbucht" und nicht genug Sitzplätze vorhanden waren. Fleißige Blogleser werden wissen, dass eigentlich nun die Plastestühle hervorgezaubert werden, aber dieser Bus hatte keine. Nach einer kurzen Diskussion bat das Personal die jungen Khmer zusammen zu rutschen, 3 auf eine Bank mit zwei Sitzen, damit die Weißnasen einen Platz erhielten, hier natürlich jeder "seinen" Sitz. Kann man sich derartiges in Deutschland vorstellen? Nach 65km war die Bustour schon vorbei. Der Bus war doch tatsächlich mit einem leeren Tank losgefahren. Wir hielten ausgerechnet auf der sogenannten "Todesautobahn", eine breite zweispurige Straße, die das Land mit der Küste verbindet. Hier fahren sehr viele Containertrucks mit hoher Geschwindigkeit, die auch für nichts und niemanden verringert wird. Da auch die Landbevölkerung den tollen Weg mit Mopeds, Fahrrädern oder auch Landmaschinen verwendet kommt es zu vielen zum Teil tödlichen Unfällen, wenn nicht rechtzeitig beiseite"gesprungen" wird. Unser Busfahrer "sicherte" den Bus mit einem riesigen Ast, den er aus dem Straßengraben zog und einige Meter vor den Bus auf die Straße legte. Das wirkte wirklich gut auf die ankommenden Fahrzeuge. Ein Moped wurde ausgeladen und mit einem Kanister versehen auf die Suche nach Treibstoff geschickt. Die erfahrenen Reisenden nahmen es gelassen und deckten sich an einem der am Straßenrand stehenden Stände mit Wasser und Coladosen ein, die aber sofort ausverkauft waren. Max hatte einige Probleme diese Gelassenheit zu zeigen. Nach dem Betanken ging die Reise, diesmal ohne Anschieben des Busses(wir hatten in Laos schon andere Erfahrungen sammeln dürfen) weiter. Im Elefantengebirge, durch das die Straße führt, war auf einer Bergkuppe eine große Anzahl von heiligen Schreinen und Quellen anzutreffen. Unsere Khmermitfahrer sprangen hier sofort aus dem Bus um Räucherstäbchen anzuzünden und das kostbare Wasser zu trinken oder mitzunehmen. Der Bus hatte mittlerweile 2 Stunden Verspätung, aber das schien niemanden mehr zu stören. Nach dem eigentlichen bustypischen Essensstopp kamen wir nach Sonnenuntergang in Phnom Penh an. Hier hielten wir den Bus an einer uns günstigen Stelle an, wir es auch schon viele Mitfahrer vor uns getan hatten.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Strandurlaub
Am nächsten Morgen hieß es schon Abschied nehmen. Ein Van brachte uns mit einem weitern Pärchen nach Kampon Som, welches auch den Namen Sihanoukville bei den königstreuen Einheimischen trägt. Die Straße war diesmal besser ausgebaut, der Verkehr hielt sich in Grenzen, trotzdem gab es Behinderungen in Form eines geplatzten Reifens mitten im Nirgendwo. Aussteigen und Auspacken war schnell erledigt und unter den Augen vieler neugieriger Dorfkinder wurde das Reserverad anmontiert. Interessanterweise hatten viele Kinder blonde Stränen im Haar, die auf eine Mangelernährung hinwiesen.
In Sihanoukville hatten wir vorsorglich das Orchide Guesthouse gemietet, denn auch dieser Ort war voller Urlauber. Auf den Wunsch einer einzelnen Dame hatten wir jenes jedoch nur für eine Nacht gebucht, da wir ja die nächste Nacht aufs Schiff gehen würden und Steffie danach direkt an der Beach wohnen wollte. Also Stranderkundung. Auf Grund großer Bauvorhaben, die mehrere Bauruinen oder zumindestens Dauerbaustellen hervorgerufen haben, hat sich der einzige Badeort Kambodschas sehr verändert. Die Strandhüttenbesitzer des beliebtesten Strandabschnittes wurden vollständig vertrieben und so liegt er still und total verdreckt wegen eines Hotelprojektes (seit 2006) danieder. Man ist also in den anderen Bereichen so eng zusammen gerückt, dass Liege an Liege steht und ein fußbreit Strand bis zum Wasser bleibt. Einen ganzen Strandabschnitt haben die Taifune der letzten Regenzeit auf dem Gewissen. Doch wir Wissenden wollten die "Otresbeach". Der einzige Strand, der noch ruhig und sauber ist, auch weil man ein ganzes Stück mit dem Tuk-Tuk fahren muss, für immerhin 8$ hin und zurück. Mit dem Ziel dort über Silvester eine Unterkunft zu buchen machten wir uns auf den Weg. Schon als wir den ersten Blick auf den Strand warfen, wussten wir, hier wird es uns gefallen. Ja, sicher gab es Gerüchte über Sandflöhe und unser süßes Blut lieben diese Ungeziefer besonders, aber es sah einfach traumhaft aus und kein Paradies ist ohne Makel.
Unsere Bemühungen um eine Unterkunft für 6 Personen waren vor völlig unbekannte Probleme gestellt. Uns war klar, dass der geplante Zeitraum nicht besonders Erfolgsversprechend war und es war auch viel "fully bucked". Doch hinzu kam, dass die meisten Besitzer kein Buchungssystem hatten. Das heißt, wer kommt bekommt was frei ist und bleibt so lange er will, aber niemand weiß, wie lange das sein wird.
Mit Hilfe unseres Tuk-Tuk-Fahrers fanden wir das "Mien Mien", dass nach langem guten Zureden und dem Versprechen eines Thailänders, der dort wohnte, dass er rechtzeitig ausgezogen sein wird, sich dazu breitschlagen ließ, uns 3 Häuschen vom 30.12. - 02.01. zu reservieren.
Das wir da mit vielen Unbekannten spielten, wurde spätestens klar, als wir nach unserer Bootstour am 30.12. am "Mien Mien" ankamen. Es standen nur 2 Häuschen zur Verfügung. Die Inhaber waren wirklich zerknirscht und wir echt sauer. Die Freunde des Thailänders hatten sich entschieden eine weitere Nacht zu verweilen und so mussten wir für diese zusammen rücken. Na da hatten wir ja schon Übung. Diesmal musste niemand auf dem Boden schlafen. Sie bauten 2 weitere Betten mit auf, die sogar mit unter das Moskitonetz passten. Marie zog wieder mit zu Katrin und Max zu uns. Eigentlich keine große Sache, blieb bloß die Frage für wie lange?
Am nächsten Tag bekamen wir unser Zimmer und noch ein paar Wagenladungen laut lärmender Einheimischer mit an den Strand gespült. Auf Grund des langen Wochenendes und dem Bedürfnis auch ganz westlich die Feiertage zu verbringen wurde unser Strandbereich zu einem riesigen Heerlager picknickender Kambodschaner in Familie oder Freundeskreise umgewandelt.
In Sihanoukville hatten wir vorsorglich das Orchide Guesthouse gemietet, denn auch dieser Ort war voller Urlauber. Auf den Wunsch einer einzelnen Dame hatten wir jenes jedoch nur für eine Nacht gebucht, da wir ja die nächste Nacht aufs Schiff gehen würden und Steffie danach direkt an der Beach wohnen wollte. Also Stranderkundung. Auf Grund großer Bauvorhaben, die mehrere Bauruinen oder zumindestens Dauerbaustellen hervorgerufen haben, hat sich der einzige Badeort Kambodschas sehr verändert. Die Strandhüttenbesitzer des beliebtesten Strandabschnittes wurden vollständig vertrieben und so liegt er still und total verdreckt wegen eines Hotelprojektes (seit 2006) danieder. Man ist also in den anderen Bereichen so eng zusammen gerückt, dass Liege an Liege steht und ein fußbreit Strand bis zum Wasser bleibt. Einen ganzen Strandabschnitt haben die Taifune der letzten Regenzeit auf dem Gewissen. Doch wir Wissenden wollten die "Otresbeach". Der einzige Strand, der noch ruhig und sauber ist, auch weil man ein ganzes Stück mit dem Tuk-Tuk fahren muss, für immerhin 8$ hin und zurück. Mit dem Ziel dort über Silvester eine Unterkunft zu buchen machten wir uns auf den Weg. Schon als wir den ersten Blick auf den Strand warfen, wussten wir, hier wird es uns gefallen. Ja, sicher gab es Gerüchte über Sandflöhe und unser süßes Blut lieben diese Ungeziefer besonders, aber es sah einfach traumhaft aus und kein Paradies ist ohne Makel.
Mit Hilfe unseres Tuk-Tuk-Fahrers fanden wir das "Mien Mien", dass nach langem guten Zureden und dem Versprechen eines Thailänders, der dort wohnte, dass er rechtzeitig ausgezogen sein wird, sich dazu breitschlagen ließ, uns 3 Häuschen vom 30.12. - 02.01. zu reservieren.
Das wir da mit vielen Unbekannten spielten, wurde spätestens klar, als wir nach unserer Bootstour am 30.12. am "Mien Mien" ankamen. Es standen nur 2 Häuschen zur Verfügung. Die Inhaber waren wirklich zerknirscht und wir echt sauer. Die Freunde des Thailänders hatten sich entschieden eine weitere Nacht zu verweilen und so mussten wir für diese zusammen rücken. Na da hatten wir ja schon Übung. Diesmal musste niemand auf dem Boden schlafen. Sie bauten 2 weitere Betten mit auf, die sogar mit unter das Moskitonetz passten. Marie zog wieder mit zu Katrin und Max zu uns. Eigentlich keine große Sache, blieb bloß die Frage für wie lange?
Kampot
Am 26.12. fuhren wir zusammen in Richtung Küste. Die erste Station war Kampot. Die gemietete Minivan brachte uns sicher, wenn auch über Umwege über die Straßen, die teils gut ausgebaut waren, teils aber gerade wieder gebaut wurden, da sie den Belastungen nicht standgehalten hatten und in der letzten Regenzeit zu roten Schlammwegen zerfielen. Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir an. Ein kleines Städtchen mit viel kolonialer Bauweise und sehr verlassen. Viele leerstehende Gebäude und, das war eine echte Herausforderung für uns, zu viele Weißnasen, die Phnom Penh über die Feiertage den Rücken gekehrt hatten, und zu wenig Unterbrinungsmöglichkeiten. Wir hatten für diesen Abend noch nichts und mussten auf die Suche gehen. Natürlich bekamen wir in einem Hotel unsere Zimmer. Aber 50$ für zwei Räume mit 4 Betten und zwei erbettelten Matratzen war der Preis für die geschäftstüchtigen Besitzer, den wir auf Grund der fortgeschrittenen Stunde und der Erfahrung des "Suchtrupps" nicht abschlagen konnten. Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben und fielen nach dem Leckeren Abendbrot am Ufer des Kampotflusses erschöpft ins Bett.
Am nächsten Tag checkten wir schnell aus und fühstückten ein paar Straßen weiter in einem kleine Cafe, welches von Taubstummen betrieben wird. Reichhaltig, lecker und mit dem kambodschanisch eigenen Improvisationsgeschick erhielten wir fast alles, was wir bestellten. Da wurde sich schon mal schnell aufs Fahrrad gesetzt, um die fehlenden Brote oder neues frisches Obst zu besorgen.
Schnell noch zwei TukTuks organisieren und schon ging es raus aus der Stadt, in ein gemütliches, naturnahes, von Franzosen betriebenes Ressort.
Wir teilten uns ein riesiges traditionell gebautes Haus auf Pfählen mit großer Terrasse und 3 separaten Räumen mit Bad. Einfach und gleichzeitig chic und mitten im Grünen.
Das Ressort ist ein Paradies für Kinder. Nicht nur, dass es direkt am Fluss liegt, der mit seinem klaren und warmen Wasser (Brackwasser, da der Fluß Ebbe und Flut des Meeres mitmacht) zum Baden einlädt, 
nein, da gibt es jede Menge Tiere zu bestaunen, von Schafen über Kühe, Hunde, Kaninchen, Gänse...
und man kann sich auch sportlich betätigen. So wurde manches Match an der Tischtennisplatte ausgetragen oder auf dem Badmintonfeld. 
Am Nachmittag liehen wir uns 2 Doppelkajaks aus und ließen uns von einem Longboot in die "Grüne Kathedrale" fahren. Dort übernahmen wir unsere Kajaks und gaben uns der Stille und der Natur hin. Beim Durchfahren des palmengesäumten Flusses sahen wir sogar Eisvögel, die hier natürlich Kingsfisher heißen, und Reiher, die erst im letzten Moment aufflogen. Wir hatten uns vorgenommen die gesamte Strecke zum Ressort zurück zu paddeln. Leider hatten wir beim Verteilen der Boote nicht bedacht, dass sich das Kajak der Kinder nur sehr schwer paddeln und so gut wie gar nicht manövrieren ließ. Dafür lagen sie schön tief und sicher im Wasser. Der arme Max musste hart arbeiten und Marie völlig zu unrecht so manche Schimpftriade ihres Bruders über sich ergehen lassen. An der nächstmöglichen seichten Bucht wechselten wir die Vorderleute aus, so dass Marie mit ihrem Papa und Max mit seiner Mama die Boote sicher heim paddelten.
Nach einem leckeren Abendbrot
direkt am Fluss bestiegen wir noch einmal das Langboot mit dem Ziel, die "Fireflys" (Glühwürmchen) zu beobachten. Obwohl das Licht durch den Vollmond sehr ungünstig war, sah es aus, als wären die Bäume festlich zu Weihnachten mit blinkenden Lichterketten geschmückt. Besonders unglaublich war, dass sie alle im gleichen Takt blinkten. Wir fuhren ganz dicht heran, so dass unser Bootsführer ein paar Tiere fangen konnte und uns auf die Hand setzte. Welch Wunder der Natur. Doch damit nicht genug. Wenn man mit der Hand durchs Wasser fuhr, dann leuchtete es auch hier. Fluoreszierende Algen rufen diesen märchenhaften Effekt hervor. Wir waren verzaubert.
Am nächsten Tag checkten wir schnell aus und fühstückten ein paar Straßen weiter in einem kleine Cafe, welches von Taubstummen betrieben wird. Reichhaltig, lecker und mit dem kambodschanisch eigenen Improvisationsgeschick erhielten wir fast alles, was wir bestellten. Da wurde sich schon mal schnell aufs Fahrrad gesetzt, um die fehlenden Brote oder neues frisches Obst zu besorgen.
Schnell noch zwei TukTuks organisieren und schon ging es raus aus der Stadt, in ein gemütliches, naturnahes, von Franzosen betriebenes Ressort.
Nach einem leckeren Abendbrot
Montag, 4. Januar 2010
Traditionelle Hochzeit
Kambodschanische Hochzeiten haben die Eigenheit sehr früh und sehr laut zu beginnen. Es bedurfte also keines Weckers, rechtzeitig aufzustehen um sich "fein" zu machen, da wir von der Braut, Tobys Nichte, eingeladen worden sind. Für Steffie und Marie hieß das, sich in Kambodschanerinnen zu verwandeln. Panha, Theos Kindermädchen, war so lieb uns mit festlichen, traditionellen Kleidern auszustatten. Im Festzelt angekommen. wurden alle Gäste mit symbolischen Gaben für das Brautpaar versorgt. Süßigkeiten, Obst, Kohl,...jedes mit einer speziellen Bedeutung. Obwohl längst alle Gaben vergeben waren, wurde extra für uns noch etwas aufgetrieben. Dann wurden wir von wissender Hand an die richtige Stelle der Prozession gestellt und der Zug setzte sich in Bewegung.
Hautnah verfolgten wir nun alle Rituale, die wir schon von den Bildern von Tobys und Katrins Hochzeit kannten. Wir erlebten die Komiker, die die Haarschneidezeromonie einführten,
die Ringzeremonie, die Fußwaschung (die hatte Katrin verweigert), das Bändchenbinden und noch so manches mehr.
Bei all den Zeremonien, die die Beteiligung der Familienmitglieder erforderten, wurden wir jedes mal aufgefordert direkt teilzunehmen. Zwischendurch gab es zum Frühstück Suppe und zum Lunch traditionelle Khmergerichte. Das hieß für Marie rechtzeitig vor dem Essen abtauchen. Max hielt sich echt tapfer und probierte zu mindestens von allem. Um 12.00 Uhr war der Trubel vor unserem Haus vorbei und für uns auch die Hochzeit, da wir zu unserer Reise an die Küste aufbrachen. Für die anderen Gäste begann dann am Abend die Hochzeitsparty.
Noch eine Randbemerkung. Als wir uns zwischen zwei Zeremonien einen guten Kaffee am Ende unserer Straße gönnten, kamen die Khmer, denen wir begegneten aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Statt uns wie immer ein Tuk-Tuk anzubieten, wunderten sie über unsere traditionell aussehende Schönheit. Wir kamen uns vor, wie Hollywoodstars. Zugegebenermaßen sieht man ansonsten keine Weißnase in der Khmermode herumlaufen.
Noch eine Randbemerkung. Als wir uns zwischen zwei Zeremonien einen guten Kaffee am Ende unserer Straße gönnten, kamen die Khmer, denen wir begegneten aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Statt uns wie immer ein Tuk-Tuk anzubieten, wunderten sie über unsere traditionell aussehende Schönheit. Wir kamen uns vor, wie Hollywoodstars. Zugegebenermaßen sieht man ansonsten keine Weißnase in der Khmermode herumlaufen.
Sonntag, 3. Januar 2010
Tauchgang
Ein Kindheitstraum soll in Erfüllung gehen. So meldeten sich Katrin, Toby, Stefan und Max für den "Open Water Diving Cours" an. Jeder bekam ein dickes Buch, Stefan und Max zum Glück auf deutsch. Nach den ersten 3 Kapiteln musste ein Test bestanden werden, der gemeinerweise in englisch war. Dann ging es für die ersten praktischen Übungen in einen großen, leider sehr verdreckten Pool in Phnom Penh.
Die Gruppe nahm es mit Humor: so ist wenigstens was zu sehen unter Wasser.
Gerard, der auf Grund seiner holländischen Abstammung deutsch und englisch sprach, lockerte mit seinen Späßen
so manchen Verkrampfungsversuch und ließ jeden an seine Grenzen gehen.
Mit stoischer Ruhe führte er alle durch die zu absolvierenden Aufgaben. Als erstes war die Technik perfekt zu beherrschen und bei seinem Tauchpartner die entsprechend Sicherheitskontrolle (Taucher brauchen saubere Luft o.k.) 
durchzuführen. Dann ging es hinein in den Pool.
Jetzt mussten sie all das üben, was für Steffie der blanke Horror wäre. Maske ausblasen, Lungenautomat aus dem Mund nehmen, ausblasen, die alternative Luftversorgung des Tauchpartners nutzen, Druckausgleich in Ohren und Maske durchführen, einen Aufstieg ohne Luft simulieren und durch Gerards "Eingriff" plötzlich wirklich ohne Luft dastehen.
Nach 3 Stunden im Wasser waren sie ganz schön k.o. und hatten dank der Chemie plötzlich einen grünen Schimmer im Haar. Theo verschlief
diesen ersten aufregenden Tauchgang und Marie und Steffie genossen die Sonne und ein gutes Buch.
Über den Dächern von Phnom Penh bei leckerem Essen und guten Cocktails feierten wir den erfolgreichen Start des Abenteuers.
Ein weiterer Tauchgang im Pool folgte am nächsten Tag und am darauffolgenden der Abschlusstest. Die 50 Multiple Choice Fragen hatten es ganz schön in sich, doch mit maximal 3 Fehlern bestanden unsere zukünftigen Sporttaucher auch diese Probe.
Am 29.12. begaben wir uns in Sihanoukville aufs Boot,
um nun endlich im Ozean abtauchen zu können. Unsere Reise sollte uns zur Insel Koh Tao führen, dem besten Tauchrevier Kambodschas. Da die Anreise 5 Stunden in Anspruch nimmt, war eine Übernachtung an Board vorgesehen. Wie stellt man sich ein Boot vor, auf dem man 2 Tage mit ungefähr 15 Personen zu bringt? Ich war gelinde gesagt überrascht. Es gab keine Kajüten. Die Schlafplätze befanden sich auf dem Oberdeck, die von einer ca. kniehohen Reling umgeben war. Beim Durchzählen der Plätze kamen wir auf maximal 6 Schlafplätze.
Na, das schien ja wirklich ein Abenteuer zu werden. Mit uns fuhren ein US-Amerikaner, zwei japanische Amerikanerinnen und ein kambodschanisch-israelisches Pärchen. Die Stimmung war phantastisch, man kam sofort ins Gespräch und diskutierte über "Gott und die Welt" im wahrsten Sinne des Wortes. Nach zwei Stunden ließen die Gespräche allerdings nach. Der Wind wurde stärker, die Wellen höher. Bis auf die 5-Köpfige Besatzung und dem Amerikaner veränderten alle die Gesichtsfarbe und fokussierten den Blick auf den Horizont. Marie war dann die Erste, die leider nicht mehr die Reling auf der windabgewandten Seite fand und das Oberdeck unbenutzbar machte. Die Khmer hatten noch nicht fertig sauber gemacht, da "fütterten" Katrin und Stefan die Fische, Marie wollte nur noch "sterben", oder zumindest runter vom Boot. Da alle Anderen auch kurz vor der Kapitulation waren brachen wir die Fahrt ab und liefen eine der nächsten Inseln an, um in ruhigere Gewässer zu kommen. Ankern und fertigmachen zum Tauchen. Da gab es dann kein Erbarmen. Die Zeit wurde effektiv genutzt. Die ersten Übungen an der Oberfläche und dann ging es ab in die Tiefe, naja es waren keine 10 m aber es war sehr aufregend.
Die Mitfahrer hatten eigene Tauchpläne, so dass wir ganz in Familie waren. Zwischen den Tauchgängen gab es leckeres Essen und Zeit zum Schwimmen und Schnorcheln.
Am Abend liefen wir eine ruhige Bucht an die Tauchexperten bereiteten sich vor für einen Nachttauchgang. Der Tag klang mit vielen Gesprächen und natürlich dm Lüften des Geheimnisses, wie den wohl alle auf dem kleine Boot schlafen sollten aus. Es war ganz einfach. Das Oberdeck wurde zu einem großen Zelt umfunktioniert, Liegen auf die freien Flächen aufgestellt und mit Matratzen und Decken versehen. Die Nacht war warm, das Boot schaukelte nur wenig und dank der mitgebrachten Reisetabletten schliefen alle ruhig.
Mit dem Sonnenaufgang, wie immer um 6, begann der zweite Tag. Der Wind war gering, die Strömung allerdings gewaltig. Unsere zwei restlichen Tauchgänge wurden mit zunehmender Routine abgewickelt. Das Gefühl für die Technik und der mit Tabletten beruhigte Magen schaffte endlich eine Möglichkeit alles genießen zu können.
Die Einen genossen ihr Abenteuer unter Wasser, aber auch der Rest kam auf seine Kosten. So gelang es mir in der Mitte meines Lebens alte Urängste zu überwinden und vom Oberdeck des Bootes, ca. 3m in die Tiefen des Ozeans zu springen.
Noch sieht das bei mir nicht so elegant aus wie bei Max, aber ich habe ja noch Zeit mich zu steigern.
Die Rückfahrt war mit viel geringerem Seegang nicht mehr so anstrengend. Das Schaukeln des Schiffes begleitete uns allerdings noch die nächsten Tage.
Gerard, der auf Grund seiner holländischen Abstammung deutsch und englisch sprach, lockerte mit seinen Späßen
Über den Dächern von Phnom Penh bei leckerem Essen und guten Cocktails feierten wir den erfolgreichen Start des Abenteuers.
Am 29.12. begaben wir uns in Sihanoukville aufs Boot,
Mit dem Sonnenaufgang, wie immer um 6, begann der zweite Tag. Der Wind war gering, die Strömung allerdings gewaltig. Unsere zwei restlichen Tauchgänge wurden mit zunehmender Routine abgewickelt. Das Gefühl für die Technik und der mit Tabletten beruhigte Magen schaffte endlich eine Möglichkeit alles genießen zu können.
Die Einen genossen ihr Abenteuer unter Wasser, aber auch der Rest kam auf seine Kosten. So gelang es mir in der Mitte meines Lebens alte Urängste zu überwinden und vom Oberdeck des Bootes, ca. 3m in die Tiefen des Ozeans zu springen.
Die Rückfahrt war mit viel geringerem Seegang nicht mehr so anstrengend. Das Schaukeln des Schiffes begleitete uns allerdings noch die nächsten Tage.
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