Freitag, 7. Mai 2010
Zurück nach Bali
Da weder Unterkunft noch Transport, dafür aber wage das Ziel des nächsten Tages durchdacht war, wollten wir früh die Fähre erreichen. Wie ihr ja wisst, fährt sie mindestens 4 Stunden. Um 7.00 Uhr fuhr unser Fahrer, der auch diese Tour für unseren Preis übernahm, vor unserem Hotel vor. Kurz vor 8 waren wir am Hafen und sahen die 8 Uhr Fähre am Horizont verschwinden. Die Nächste fuhr erst um 9.45 Uhr und war ein noch älterer Kasten, als auf der Hinfahrt.
Vor dem Hafen warteten wir eine Stunde auf die Einfahrt, da vor uns noch eine andere Fähre abgefertigt wurde. So landeten wir endlich um 15.30 Uhr. Die Touristenfänger warteten schon, dafür kein Bemo nach Legian oder Kuta. Wir erwogen die Fahrt über Denpasar, doch die sollte 40000 Rupien pro Person kosten. Man schwor uns, dass dies der offizielle Preis auch für Indonesier sei, wir könnten ja die wartenden Balinesen fragen. Doch für uns würden sie einen Shuttel direkt nach Legian anbieten. Da sie bereits Kundschaft hatten, bekämen wir einen Sonderpreis, 100000 Rupien insgesamt statt der 170000, die die Anderen bezahlt hätten, aber "psst". Als wir immer noch nicht anbissen versicherte man uns, dass man uns keinesfalls übers Ohr hauen will und jetzt bot man uns sogar an, bei der Polizei nachzufragen. Statt diesem Rat zu folgen, machten wir eine kurze Kosten-Nutzen-Rechnung und stiegen in den 12-sitzigen Mini Van, in dem bereits ein älteres Ehepaar aus Australien auf uns und die Abfahrt wartete. So kamen wir bequem kurz vor Sonnenuntergang an und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Legian ist so etwas wie eine Strandstadt und voll mit Pauschaltouristen, so wie wir uns Mallorca vorstellen. Immer der Nase nach liefen wir die Straßen ab und sahen uns diverse Hotels an. Man bot uns chice Zimmer mit allem Luxus bis hin zu grauenvollen Buden, deren Geruch schon abschreckend war. Doch alle hatten eine gewisse Beliebigkeit. Schon ein wenig angegangen machten wir dann einen Glücksfund, obwohl der erste Eindruck ganz anders war.
Eine kleine Bungalowanlage im balinesischen Stil, liebevoll gestaltet und grün, mit Pool, Wifi, Frühstück und einem Transport zum Flughafen am Abreisetag. Also alles was das Herz begehrt.
Am nächsten Tag sahen wir uns den Strand an. Und ganz ehrlich, Traumstrand sieht anders aus. Kein weißer Sand, keine Palmen, dafür jede Menge Liegen, die die Urlauberschwemme ahnen lassen. Die Flugzeuge kommen ja im 20 min Takt an, wie wir auf unseren Liegen beobachten konnten. Die Landebahn befindet sich direkt am Meer. Dafür waren die Wellen fantastisch.
Stundenlang konnte man sich von ihnen treiben lassen, hineintauchen oder einfach mal rumwirbeln. Kalt wird einem ja nie, man riskiert nur einen Sonnenbrand, den man hier jedoch auch im Schatten bekommt.
Viel Spaß hatten wir bei der Beobachtung der Wellensurfer, die Stefan Appetit machten, es beim nächsten Mal selber auszuprobieren.
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