Montag, 31. Mai 2010
Ein Bad im Mekong
Kann man das? Baden in der Mutter aller Flüsse? Um das herauszufinden schifften wir uns in Phnom Penh ein.
Das erste Stück führt durch den Tonle Sap, der sich hier mit dem Mekong trifft. Noch sah das Wasser wenig einladend aus und die Ufer zierte der allgegenwärtige Dreck. Wir richteten uns gemütlich an Deck ein und genossen unser Picknick und einen schönen Regenbogen.
Freunde kanadischen, französischen und deutschen Ursprungs begleiteten uns, so dass angeregte Unterhaltungen die Fahrt verkürzten. Vor einem halben Jahr hatten wir schon einmal eine Bootstour gemacht, doch die Aussicht war gänzlich verändert. Die Ufer lagen weit über uns und waren zum Teil an den Böschungen herrlich begrünt. Kaum im Mekong angekommen, konnten wir viele badende Kinder beobachten und ab und an wurde eine Kuh oder ein Pferd gewaschen. Doch wir suchten eine ganz besondere Badestelle. Mitten im Fluss lag eine große Sandbank und der Mekong war hier ganz flach. Selbst Theo und seine kleine Freundin, Mailee, konnten hier gefahrlos planschen.
Doch sobald man sich von der Sandbank weiter entfernte spürte man die Kraft des Stromes. Und dann gab es da noch die unbekannten kleinen "Beißerchen". Marie war die Erste, die erschrocken aufjuchzte, weil irgendwas sie in den Zeh gebissen hatte. Aber erst nachdem es auch Katrin zwickte, nahm man die Attacken ernst. Wir tippten auf Krabben, werden sie ja überall gefangen und auf den Straßen angeboten. Doch nichts konnte den spektakulären Sonnenuntergang trüben.
Auch der Mekong war super warm, das Wasser klar und sauber und der Untergrund bestand aus feinem Sand, den wir als "Souvenir" mit nach Hause nahmen...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen