Wir hatten uns für diese winzige Insel entschieden, da man uns versprach, dass sie nicht so touristisch ist.
So gibt es auf Gili Nangu auch nur ein einziges Ressort mit einer Handvoll Bungalows und einem Restaurant. Das Wasser schimmerte im herrlichsten blau und war super klar. Auf der Insel trafen wir auf eine Gruppe Holländer unserer Elterngeneration. Keine Ketten- oder Sonnenbrillenverkäufer, keine Massageangebote. Die "Skelette" der Korallen am Ufer sprachen jedoch eine deutliche Sprache.
Trotzdem war die Vielfalt der Fische überwältigend. Unser Guide hatte eine Flasche mit Brot mitgebracht, um die Fische anzulocken, doch das war eigentlich gar nicht nötig.Neugierig umschwärmten sie uns und die ganz Übermütigen zwickten schon mal in Stefans ausgestreckte Finger. Besonders glücklich konnten wir uns schätzen eine Schildkröte zu entdecken und mit ihr eine Weile durch den Ozean zu treiben.
Bei unserem 2. Schnorchelgang hatte sich die Strömung verändert und nun trieb leider eine Menge Plastikmüll auf der Wasseroberfläche.
Auf dem Weg zurück nach Senggigi sahen wir schon von Weitem die dunklen Wolken. Alle Straßen waren geflutet und die Bäche zu reißenden Strömen angeschwollen. An den Stellen, wo sie sich ins Meer ergossen, war das Wasser braun verfärbt.
Da wir gemeinsam die Unterwasserwelt genießen wollten, ließen wir alle Wertsachen im Hotel, so auch unsere Kamera. Doch welches Bild wurde noch nicht gemacht, das man auch im WWW finden kann? Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, haben wir ein paar Bilder geliehen, die vor Ort gemacht worden sind. Was darauf zu sehen ist, haben wir genau so erlebt.




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