Die Mönche stört das alles nicht. Wieviel müssen sie ohnehin schon von dem westlichen Einfluss ertragen. Ihnen sieht man keine Gemütsregung an. Manchmal treffen wir sie aber im Internetcafe und wenn wir Glück haben lächeln sie zurück.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Weihnachtszeit?!
Kambodscha ist ein buddistisch geprägtes Land. Wenn jemand auf die Touristenreklame oder bunte Postkarten blickt, fällt einem sofort ein Mönch in die Augen. Oft ist sein leuchtend orangenes Kleidungsstück noch hervorgehoben. Das wäre aber nicht nötig, denn dieses Orange leuchtet wirklich, zu jeder Tageszeit und man sieht es wirklich oft. An vielen Ecken Phnom Penhs stehen große und kleine Klöster, Mönche sind ständig unterwegs um ihr Tagwerk zu verbringen. Nun fragt ihr euch sicherlich was hat denn das mit Weihnachten zu tun? Momentan leuchten andere Dinge in Phnom Penhs Straßen. Weihnachtsketten und Weihnachtsbäume sind in diesen Tagen immer mehr in den Geschäften und Restaurants zu entdecken, natürlich nicht echt, denn in der kambodschanischen Natur gibt es nichts gleichartiges, sondern bestimmt frisch aus China importiert.
Kunstvoll dekoriert und mit Sicherheit nicht von den europäischen zu unterscheiden blinken sie vor sich hin. Und die Menschen freuen sich daran. Wir beobachten Ladenbesitzer, die hingebungsvoll die kleinen Päckchen und Minirentiere unter den Weihnachtsbaum stellen, junge Menschen die mit offenen Mündern vor der riesigen geschmückten Tanne im Kaufhaus stehen und vorsichtig über deren Zweige und Schmuck mit der Hand streichen. Ja, das ist hier der Beginn der Weihnachtszeit. Schön bunt, schön schrill, wie die Menschen das hier mögen. Ein netter Werbegrund für "chrismasoffer 20% off" oder ähnlichem. Die eigentliche Bedeutung ist aber nicht vorhanden und hat auch mit dem Land und seiner Religion, bis auf ein paar wirkliche Christen, nichts zu tun. Aber ist es in Europa nicht auch so?
Die Mönche stört das alles nicht. Wieviel müssen sie ohnehin schon von dem westlichen Einfluss ertragen. Ihnen sieht man keine Gemütsregung an. Manchmal treffen wir sie aber im Internetcafe und wenn wir Glück haben lächeln sie zurück.
Die Mönche stört das alles nicht. Wieviel müssen sie ohnehin schon von dem westlichen Einfluss ertragen. Ihnen sieht man keine Gemütsregung an. Manchmal treffen wir sie aber im Internetcafe und wenn wir Glück haben lächeln sie zurück.
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1 Kommentar:
Wo bleiben die neuen Posts?
Wir sind neugierig!
Was unternehmt Ihr mit Max?
Vielen Dank für die liebe Geburtstagskarte. Sie kam sicher wider Erwarten super pünktlich.
Ines und Andreas
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