Heute war in der Cambodian Daily das Resümee zum Wasserfest zu lesen. 391 Boote mit über 20000 Fahrern haben letztendlich an den Rennen teilgenommen. Ein Toter ist zu beklagen. Als das Boot unterging konnten 17 Fahrer gerettet werden, jedoch ein 43jähriger Mann aus der Provinz Kampong Cham wird vermisst. Man geht davon aus, dass er ertrunken ist.
In dem Artikel wurde auch erwähnt, dass die öffentlichen Toiletten Dank vorhergehender ausführlicher Instruktion, wie man sie benutzt, ohne Probleme in Betrieb waren.
Weiterhin haben wir mit Interesse gelesen, mit welchen Ritualen man den Göttern der Erde und des Wassers dankt. Der erste geerntete Reis wird in den Pagoden geopfert und man füttert sich gegenseitig damit. Diese Zeremonie nennt man Ork Ambok, wobei Ambok der Reis ist und ork soviel bedeutet, wie jemanden Futter in den Mund stopfen. Neben Reis gehören ebenfalls Bananen zu den Opfergaben. Während dieser Zeremonie wird auch das Wetter vorher gesagt. Dafür wird für jede Region Kambodschas eine Kerze entzündet. Tropft sie stark bedeutet das Regen, tropft sie nicht kein Regen und ist die Flamme stark in Bewegung und macht viel Rauch, dann bedeutet das viele Stürme. Ergebnis der Vorhersage: in der Mitte Kambodschas wird es nicht viel Regen geben, aber wenn es regnet dann sehr stark. In den Provinzen Rattanakiri und Mondulkiri im Osten des Landes gibt es viel Regen. Man empfiehlt diesen Bauern viel Reis anzubauen, da eine gute Ernte zu erwarten ist.
1 Kommentar:
Hallo Ihr Lieben,
habe gar nicht gewusst, dass man so leicht Wetter vorhersagen kann.
Unsere Medien könnten eine Menge Geld an Meteorologen sparen. Und vielleicht würde die Vorhersage ja auch mal stimmen.
Ines und Andreas
Kommentar veröffentlichen