Mittwoch, 29. Juli 2009

Angekommen

Nach einem kurzen Flug von einer Stunde, bei dem beim Starten das Essen serviert und beim Landen abgeräumt wurde, aber gleichzeitig die zigst-seitigen Einreiseformulare ausgefüllt werden sollten, landeten wir durchgeschüttelt von den Turbulenzen des Wetters in einem halbvollen Miniairbus sicher in Phnom Penh.
Eine Menge Beamte in Uniform und eine Wärmebildkamera, ja auch hier hat man Angst vor der Grippe, erwarteten uns mit steinernen Gesichtern.
Da haben wir uns wieder unnötig Sorgen gemacht, dabei war es so einfach ein Business-Visum zu erhalten.
Einzige Hürde, trotz richtigem Antrag und bereits bezahlt, klebte in meinem Pass nur ein Touristenvisum. Gott sei dank, war Stefan vorsichtig genug gleich zu prüfen. War nicht ganz einfach für die Jungs ihren Fehler auszubügeln, doch da ich stur blieb, popelten sie das falsche Visum heraus und nun haben wir alle die Erlaubnis zu arbeiten und können unser Visum auch verlängern.
Auf der Taxifahrt in die Stadt konnten wir den Entwicklungsunterschied zu Bangkok deutlich sehen und spüren. War die Fahrt vom Hotel zum Flughafen in Bangkok mit einer Geschwindigkeit von 100-120 km/h bei dichtem Verkehr absolviert, schlichen wir in Phnom Penh mit ca. 20-30 km/h in einem uraltem Toyota auf entsprechenden Straßen zwischen Mopeds und anderen Vehikeln zu Katrins Haus.
So, und nun vor allem für dich Mutti. Gleich nach dem großen Tor steht man dann vor Katrins und Tobys Haus.
Und im Wohnbereich haben wir dann diesen Zwerg getroffen. Und er ist soooooooo süß. Also bis Katrin kam hatten wir reichlich Ablenkung. Theo läuft schon prima an der Hand und erklimmt auch die Treppe.


Morgen wird es für Marie ernst. Sie muss einen 3 stündigen Test in Mathe, Englisch und Naturwissenschaften bestehen, um an der Schule angenommen zu werden. Sie braucht ganz viele Daumen, also wer gerade einen frei hat...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hoffe sehr, das Marie gut durchgekommen ist. Und wir drücken auch weiter die Daumen.
Gruß
Susi